Freitag, 20. Februar 2009

Carnaval!!!


Der Niederrhein feiert Karneval!
Ich nehme dies zum Anlass euch ein wenig über den Karneval in Kolumbien zu erzählen, insbesondere vom "Carnaval de Barranquilla" (die Hauptstadt des Bundeslandes Atlántico und wichtigster Hafen der kolumbianischen Karibikküste)

Die verschiedenen Kulturen Kolumbiens spiegeln sich im "Carnaval de Barranquilla" wieder.
Der Karneval ist die wichtigste Feier Barranquillas, die fröhlichste und den kreativen Geist unserer Leute reflektierende Feier. Jeder Tanz, jede cumbia, jede comparsa, jede Verkleidung nimmt Teil daran, um aus dieser Feier das beste Schauspiel zu bilden; nicht nur um es vorzuführen, sondern insbesondere um es zu geniessen. Der Tänzer ist der Zuschauer und der Zuschauer ist der Tänzer!
Im Karneval von Barranquilla finden wir die Traditionen Kolumbiens, wie die Tänze, die cumbias, die Komödien und einige Verkleidungen.
Der erste Karneval fand vor mehr als einem Jahrhundert statt, als Barranquilla noch eine kleine Stadt war.

Der Karneval von Barranquilla ist mündliches Weltkulturerbe der Vereinten Nationen, das größte Volksfest in Kolumbien und einer der fünf bedeutendsten Karnevale der Welt.




Montag, 16. Februar 2009

Stimmlos...

Nach mehreren schweigsamen Tagen...der Arzt hatte mir Sprechverbot erteilt...darf ich wieder reden ;-)))
Die Freude meiner Kinder ist sehr groß, wie ihr euch vorstellen könnt: Ich kann wieder richtig schimpfen *g*.
Mein Chef sagt, mir ist eine Whiskey-Stimme geblieben...mal schauen ob das auch noch vergeht...obwohl die männlichen Geschöpfe es sexy finden :-))

Na dann mal auf ein Neues!!!

Dienstag, 3. Februar 2009

Viren..

...sie haben mich voll im Griff! Gemeine Viren! Mein Praktikant muss sich selbst beschäftigen und meine Kids müssen Tiefkühlkost zu sich nehmen. Meine Wohnung gleicht dem Zustand nach einer Explosion und die Heinzelmännchen nirgendwo in Sicht... Wer hat sie entführt???
Aufruf:
Ich brauche die Heinzelmännchen...bitte, schickt sie zu mir. Ihr werdet auch reichlich belohnt ;-)

Donnerstag, 29. Januar 2009

Männer? Frauen?

Männer werden ohne Frauen dumm, und Frauen welken ohne Männer.

(Anton P. Tschechow (1860-1904), russischer Prosadichter und Dramatiker)
Meint ihr, das kann man so stehen lassen??? Ist da vielleicht ein Fünkchen Wahrheit drin? ;-)

Dienstag, 27. Januar 2009

Villa de Leyva (Leiva)

Villa de Leyva (Leiva) ist eine der schönsten und charmantesten kleinen Kolonialstädte Kolumbiens.
Sie wurde am 12.06.1572 von Hernán Suarez de Villalobos gegründet.
Die Stadt liegt auf 2140m Höhe und wurde sehr früh zu einem nationalen Denkmal ernannt. Somit befinden sich hier keine modernen Büros oder Hochhäuser.
Die Stadt ist ebenfalls sehr reich an Fossilien, so dass ein Museum dafür eingerichtet wurde.
Ich kann mich noch erinnern, wie wir früher die Umgebung nach solchen Fossilien durchsucht haben. Wir wurden auch fündig ;-)
Nachfolgend nur einige der Sehenswürdigkeiten dieser Stadt:


PLAZA MAYOR
Der Hauptplatz hat eine Größe von 14.000 m². Damit ist es einer der größten Plätze Kolumbiens. In der Mitte befindet sich ein Brunnen (Ara Sagrada/ heiliger Altar).



IGLESIA PARROQUIAL



Aus Backsteinen und Klinkern wurde sie im Jahre 1604 gebaut. Zwei große Fenstern mit Rundbogen krönen diese Kirche. Im Altarraum befindet sich ein Altaraufsatz aus drei Körpern. Der Kreuzweg ist von zwei schönen Holzaltären geschmückt welche in Gold verziert sind.



CASA DEL PRIMER CONGRESO


Am 4. Oktober 1812 wurde hier der erste Kongress der Vereinigten Provinzen von Nueva Granada eröffnet und Camilo Torres als Präsident ernannt.
Heute ist es ein Tourismusbüro.




CASA JUAN DE CASTELLANOS




Es ist auch als das Haus der Portale bekannt und wurde im XVII. Jahrhundert gebaut.
Die Säulen, die sich dort befinden, erinnern an die zwölf Apostel und haben eine lateinische Inschrift auf einer Steintafel gemeiselt, übersetzt steht: "Gott erhalte so lange wie möglich dieses Haus, damit es meine Seele beherbergt, 1607".

In der oberen Etage befindet sich das Büro des Bürgermeisters. Unten sind einige Restaurants.

Juan de Castellanos hat 150000 Verse über die Schlacht zwischen den conquistadores und der indigenen Bevölkerung geschrieben.


CASA MUSEO ANTONIO NARIÑO

Gebaut wurde das Haus im Jahre 1600. Hier lebte der Vorläufer der Unabhängigkeit Antonio Nariño, welcher diesen Ort gewählt hat, um seine letzten Augenblicke zu verbringen. Er verstarb am 13. Dezember 1823.

Ein wirklich schöner Ort!





Freitag, 23. Januar 2009

Die etwas andere Art des Recyclings!

Die Küsten des Indischen Ozeans im Osten von Afrika, werden mit Müll aus China, Indonesien, Japan und Malaysia, verschmutzt. Hunderte von bunten Flip-Flop Sandalen und andere Dinge werden tagtäglich angeschwemmt und gefährden das Ökosystem.


Die Flip-Flop-Initiative UniquEco Designs ist eine Lösung zur Sanierung der Umwelt durch die Vermarktung von Produkten aus Abfall zurück zum Verbraucher, während die Beschäftigungsmöglichkeiten für die armen Gemeinden dadurch verstärkt werden.

Hergestellt werden unter anderem: Spielzeuge, Schüsseln, Schlüsselanhänger, Vorhänge, Figuren, Schmuck...usw. und sofort.


Ich wurde durch ein Video auf diese Organisation aufmerksam und fand es einfach toll, wie man Umweltschutz mit Welthilfe kombinieren kann!

Hier:
ALLE FOTOS


...und hier ein paar Auszüge:



Donnerstag, 22. Januar 2009

Loch Ness?!

Hier findet ihr alles zum Internetvideo der Woche ;-)



Neuer PC..neues Glück ;-)

...Ich hatte hier in meinem Wohnzimmer, ein röhrendes, rauschendes, ständig sich von selbst ausschaltendes, mich die Nerven kostendes Etwas rumstehen. Es nannte sich PC... für mich aber war es einfach nur eine laut kreischende, tagaus tagein, röchelnde Katastrophe, welche die Familie einfach nur genervt hat.

Rund einen Monat lang habe ich mich mit der Frage beschäftigt, was ich tun sollte. Reparatur? Na für den Preis hätte es sich nicht wirklich gelohnt so eine alte Kiste zu reparieren.

Die Entscheidung ist dann kurzerhand gefallen und ich habe ganz schnell (solange es noch ging) eine Datensicherung durchgeführt und mir einen Läppi bestellt. Nach zwei Tagen war er da. Ich habe mich gefreut wie ein Kleinkind.

Habe ihn eingerichtet, ihm einen Namen gegeben ;-). Reibungslos hat alles geklappt. Muss mich zwar jetzt ein wenig mit Vista rumschlagen, aber es scheint kein Problem zu sein. Die Vor- und Nachteile werde ich bestimmt mit der Zeit herausfinden.

Was mich schon ein wenig gestört hat, waren die vielen Testversionen ...also habe ich sie kurzerhand rausgeschmissen und meine bewährten Programme installiert!

Es ist schön euch so kristallklar zu lesen ;-)) Aber die Gedanken lesen kann ich immer noch nicht *g*.

Dienstag, 20. Januar 2009

Stockilein von Danilein!

Der liebe DAN wurde inspiriert...und ich fange auf ;-)



1. Welche drei Dinge würdest du mit auf die “einsame Insel” nehmen?


  • die entsprechende...oder eher ansprechende Begleitung (Die müsste außerdem ein Feuerzeug, einen Block und Stifte mitnehmen) ...vergiss sie bloß nicht...MAC und I-Phone bleiben zu Hause...capito? ;-))

  • einen Schlafsack

  • Wein...einen trockenen Rotwein



2. Wie sieht für dich ein “Traumurlaub” aus?


  • Entspannung

  • Gutes Wetter

  • Angenehme Begleitung

  • Natur

  • Feuer

  • Wasser

  • Schweigen aber auch laut lachen ;-)

  • Spass

  • Blödsinn machen


Wer auch immer möchte, kann auffangen.... *Stock in die Runde werf* ;-)

Montag, 19. Januar 2009

Eine Legende!

In Cundinamarca, nordöstlich von Bogotá und auf 3000m Höhe, befindet sich die "Laguna de Guatavita".
1537 entdeckt der spanische Eroberer Jiménez De Quesada ein Volk: die Muiscas, welche am Ufer der Lagune von Guatavita lebten.
Der Zipa, der Chef des Stamms, war auch als der cacique von Guatavita bekannt, dessen Gemahlin das Haupt (die cacica) von Guatavita war. Aus der Beziehung beider Persönlichkeiten entstand die Legende von "El Dorado".

Die Gemahlin des cacique von Guatavita hat eines Tages die Orgien seines Gemahls und seine Zuneigung zur "chicha" (Maisbranntwein) satt gehabt. Sie verliebte sich in einen attraktiven Krieger, wurde aber bei der körperlichen Vereinigung mit ihrem Liebhaber überrascht. Sie floh mit ihrer erst vor kurzem entbundenen Tochter und sprang mit ihr in die Lagune, wo sie beide ertrunken sind.
Der cacique hat, voller Trauer, seiner treulose Gemahlin verziehen und ein spezielles Ritual begonnen. Während des Rituals wurden Smaragde und Gold in der Lagune geworfen und Gebete ausgesprochen.
Die Absicht der Zeremonie bestand darin, die cacica, welche im Bett der Lagune lag, um das Wohl des Volkes zu bitten. Die cacica hat den Rang der Göttin bekommen.

Immer am Tag des Rituals, wurde der cacique in einem großen funkelndem Floß zu Wasser gelassen. Als er mittig auf dem Fluß stand, entledigte er sich seiner Kleidung und sprang ins Wasser. Nachdem er sich auf das Floß zurückgab, wurde sein durchnässter Körper mit Goldstaub bestäubt. Er betete und sang dabei. Daraufhin sprang er erneut ins Wasser, während die Priester Gefäße und funkelnde Goldjuwele als Opfergabe für die Götter hinterherwarfen. Nachdem das Ritual beendete, erlangte der cacique seinen gewöhnlichen Anblick wieder und kehrte zum Ufer zurück. Aber während seiner Rückfahrt war die Wirklichkeit umgekehrt worden, da sich die Götter für das Volk großzügig zeigen würden.

So wurde die Legende von "El Dorado" geboren. Das hat einen unglaublichen Ehrgeiz geweckt, jene Reichtümer zu bergen und es wurde mehrmals versucht den See trockenzulegen. Einige wenige Schätze konnten auch geborgen werden, aber lange nicht so viele wie man aufgrund der Legende vermutete.
1965 erklärte die kolumbianische Regierung den Bergsee Guatavita zu einem nationalem Erbe und somit endeten die Versuche.

Die Lagune von Guatavita ist ein ziemlich interessanter, ruhiger, natürlicher Ort. Ein Ort der Entspannung und Freiheit, umgeben von einem wunderschönen Panorama.


Ich habe meine Aufenthalte immer sehr genossen!

 
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