Im kolumbianischen Amazonas, am Rande der Republiken Perú und Brasilien, finden wir eins der schönsten Schauspiele, welche die Natur uns bieten kann: die rosafarbenen Delfine (delfines rosados).
Diese Säugetiere besitzen eine rosafarbenen Haut und einen ausgeprägten Buckel, können ähnlich wie der graue Delfin bis zu 3 m lang werden, 125 kg wiegen und bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben. Die Tragzeit dauert zwischen 10 und 12 Monate. Bei der Geburt sind die Jungen ca. 70 – 80 Zentimeter lang. In ihrem röhrenförmigen Schnabel haben sie jeweils im Ober und Unterkiefer 48 – 7O kegelförmige Zähne, nach hinten jedoch backenzahnartig und abgeflacht. Der Amazonasdelfin lebt im wesentlichen von Fischen, Welsen, Weichtieren aber auch Schildkröten und Krebse. Mit den hinteren Zähnen kann die gepanzerte Schale somit, vor dem verschlucken, teilweise gekaut werden.
Seine zweite Besonderheit sind die kräftigen Tast- oder Spürhaare an der Mund und Nasengegend. Es sind ca. 50 auf der Oberseite des Schnabels und etwas weniger an der Unterseite. Sie sind vergleichbar mit den Schnurrbarthaaren einer Katze. Er benötigt sie zum Aufspüren seiner Beute im Bodenschlamm. Die Augen sind beim Amazonasdelfin gegenüber anderen FlussDelfinen größer und auch funktionstüchtig., aber immer noch kleiner als bei anderen Delfinarten die im Salzwasser leben. Trotzdem sieht er sehr schlecht, was nicht von Nachteil ist, da die Sicht im Brackwasser oder verschlickten Gebieten sowieso gleich Null ist. Dafür verfügt er über ein besonders wirkungsvolles Echoortungssystem.
Die rosafarbenen Delphine sind ein Emblem des kolumbianischen Ökotourismus, nicht nur aufgrund ihrer Schönheit und Eigenheit, sondern auch aufgrund der Legenden, welche ihnen zugeschrieben werden.
Die Legende besagt, dass ein eingeborener Soldat, wegen seiner Schönheit, von den Göttern beneidet wurde; aus diesem Grund verwandelten sie ihn in ein Delfin. Es wird erzählt, dass während der Feiern, der Delfin den Fluss verlässt, mit dem Ziel die schönste, weißgekleidete und einen Strohhut tragende Frau zu verführen, ohne dass diese Frau seinen Verzauberungen widerstehen kann und lädt sie zum Rand des Flusses ein. Am folgenden Morgen, ohne Erinnerung an die Geschehnisse, entdeckt sie, dass sie schwanger ist.
Die Tradition welche dieses Tier umgibt ist so stark, dass die Frauen vermeiden, Nachts oder während der Menstruation zu baden, da sie der rosafarbene Delfin besuchen und schwängern könnte.
In einigen Fällen, kann man in der Geburtsurkunde der Menschen, mit unbekanntem Vater, den Eintrag: „Sohn/Tochter des Delfins „ vorfinden ;-)
Diese Säugetiere besitzen eine rosafarbenen Haut und einen ausgeprägten Buckel, können ähnlich wie der graue Delfin bis zu 3 m lang werden, 125 kg wiegen und bis zu 15 Minuten unter Wasser bleiben. Die Tragzeit dauert zwischen 10 und 12 Monate. Bei der Geburt sind die Jungen ca. 70 – 80 Zentimeter lang. In ihrem röhrenförmigen Schnabel haben sie jeweils im Ober und Unterkiefer 48 – 7O kegelförmige Zähne, nach hinten jedoch backenzahnartig und abgeflacht. Der Amazonasdelfin lebt im wesentlichen von Fischen, Welsen, Weichtieren aber auch Schildkröten und Krebse. Mit den hinteren Zähnen kann die gepanzerte Schale somit, vor dem verschlucken, teilweise gekaut werden.
Seine zweite Besonderheit sind die kräftigen Tast- oder Spürhaare an der Mund und Nasengegend. Es sind ca. 50 auf der Oberseite des Schnabels und etwas weniger an der Unterseite. Sie sind vergleichbar mit den Schnurrbarthaaren einer Katze. Er benötigt sie zum Aufspüren seiner Beute im Bodenschlamm. Die Augen sind beim Amazonasdelfin gegenüber anderen FlussDelfinen größer und auch funktionstüchtig., aber immer noch kleiner als bei anderen Delfinarten die im Salzwasser leben. Trotzdem sieht er sehr schlecht, was nicht von Nachteil ist, da die Sicht im Brackwasser oder verschlickten Gebieten sowieso gleich Null ist. Dafür verfügt er über ein besonders wirkungsvolles Echoortungssystem.

Die rosafarbenen Delphine sind ein Emblem des kolumbianischen Ökotourismus, nicht nur aufgrund ihrer Schönheit und Eigenheit, sondern auch aufgrund der Legenden, welche ihnen zugeschrieben werden.
Die Legende besagt, dass ein eingeborener Soldat, wegen seiner Schönheit, von den Göttern beneidet wurde; aus diesem Grund verwandelten sie ihn in ein Delfin. Es wird erzählt, dass während der Feiern, der Delfin den Fluss verlässt, mit dem Ziel die schönste, weißgekleidete und einen Strohhut tragende Frau zu verführen, ohne dass diese Frau seinen Verzauberungen widerstehen kann und lädt sie zum Rand des Flusses ein. Am folgenden Morgen, ohne Erinnerung an die Geschehnisse, entdeckt sie, dass sie schwanger ist.
Die Tradition welche dieses Tier umgibt ist so stark, dass die Frauen vermeiden, Nachts oder während der Menstruation zu baden, da sie der rosafarbene Delfin besuchen und schwängern könnte.
In einigen Fällen, kann man in der Geburtsurkunde der Menschen, mit unbekanntem Vater, den Eintrag: „Sohn/Tochter des Delfins „ vorfinden ;-)

13 Kommentare:
Das ist ja ein niedlicher Delphin. Wußte es gar nicht, dass es sie in der Frabe gibt.
Ein sehr netter Beitrag von Dir.
Sei lieb gegrüßt und verlebe noch einen angenehm netten Sonntag.
Kvelli
Ja, lieber Kvelli...ich finde die auch sehr niedlich! :-)
Hier regnet es aus Eimern. Werde den Sonntag hier zu Hause verbringen und mich ein wenig um den Haushalt kümmern. Mein Ältester hat am Dienstag Geburtstag...da gibt es noch einiges zu tun!
LG
Liebe Gaviota!
Das sind ja wirklich wunderbare Tiere, und ein wirklich guter Beitrag!
Auch wenn es lächerlich klingen mag,...ich sag´immer,..."die Delphine sind die Indianer der Meere..",.....wir verstehen sie nur nicht,...so wie die weißen, zivilisierten Menschen damals die Ureinwohner Amerika´s nicht verstanden haben.
...und ich finde es nicht nicht schlecht als Tochter oder Sohn des Delphin´s bezeichnet zu werden, weil es mystische Tiere sind, auch wenn diese Mystik letztlich doch mit christlich- kathloischen Werten eingefärbt wurde.
In Hawai sind auch die Haie, und in Neuseeland sind die Wale mystische Tiere, denen viel Kraft zugesprochen wird.
Eine Kahuna kann sich in einen Mai verwandeln,...wird da gesagt...
Es sind ihre Vorfahren, ihr Ahninnen.
Und so ähnlich stelle ich mir das auch mit den Delphinen vor.....
Ganz liebe GRüße
Grey Owl
Liebe Grey Owl!
Mit der Mystik hinter den Tieren, Pflanzen, Menschen usw. habe ich mich bis jetzt noch nicht wirklich befasst, aber ich weiß, Kolumbien und Südamerika an sich, beherbergen sehr viele Mythen und Legenden, welche uns die Indios vererbt haben. Ich finde das sehr spannend und interessant. In mehreren Beiträgen von mir kannst du es ja lesen...es sind nicht nur Orte, Mauern, Tiere...nein...hinter fast jedem steckt eine Geschichte, ein Mythos oder eine Legende und es ist immer wieder schön, sich diese ins Gedächtnis zu rufen, denn sie gehören zum Teil ja auch zu mir!
Jetzt wo ich drüber nachdenke, kenne ich gar keine Deutschen Legenden oder Mythen...
Das ist ein sehr toller Beitrag. Ich liebe Delphine sehr; wegen ihrer Intelligenz. Das rosa auf der Haut sieht genauso toll aus wie bei den Flamingos. Ob es auch etwas mit der Nahrung zu tun hat wie bei denen? Ihre Form ist ideal um bei Hochwasser zwischen den Mangroven nach Nahrung zu suchen. Eine tolle Geschichte. Auch der damit verbundene Mythos gefällt mir gut.
Auch bei uns gibt es viele Sagen, Geschichten und Mythen; fast jede Region hat ihre eigenen. Denk mal an den Rattenfänger von Hameln, an Till Eulenspiegel aus Mölln oder auch der Schimmelreiter von der Nordseeküste usw. Dir fallen bestimmt noch ein paar ein, welche Du schon mal gehört hast; sie sind bei uns nur nicht so im täglichen Gebrauch vorhanden.
Liebe esmee... Mit der Nahrung hat es nichts zu tun: Jungtiere haben eine silbergraue Färbung. Mit zunehmenden Alter verblasst die Farbe und lässt das pulsierende Blut durch die
halbdurchsichtige Haut erscheinen, wodurch der Delfin eine rosafarbene Haut erhält. :-)...also ganz unromantisch eigentlich!
Jetzt wo du einige Sagen aufzählst, habe ich schonmal davon gehört, aber wie du selbst sagst, sie sind nicht im täglichen Gebrauch, denn noch nicht mal meine Kinder nehmen sie in der Schule vor, so dass ich es mal mitbekommen könnte! Finde ich schon ziemlich schade!
Ein wunderbarer Beitrag und ich wusste es auch nicht, das mit den rosa Delphinen... Würde gerne mal ein paar Tage mit Delphinen verbringen, zumal ich mindestens genausogerne schwimme und lache.... :))
UND FÜR HEUTE: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu Deinem Ältesten!!! :))) Wünsche Euch einen zauberhaften Tag!! Alles Liebe Kessi
Also völlig unspektakulär; schade, wäre doch recht schön gewesen der Farbe auch noch einen Mythos zu verpassen.
Die schule ist so mit Wiisenserwerb der unbrauchbaren Art belastet, dass für Sagen und Märchen kein Platz ist.
@ Kessi...auch ich würde gerne mit Delfinen schwimmen..irgendwann mal...vielleicht???
Vielen Dank für die guten Wünsche
@esmee...das finde ich sehr schade. Es gibt so viel Spannendes!
Dein Schade bezog sich auf die Sagen und Märchen oder habe ich das jetzt falsch verstanden?
Der Deutsche Sagenschatz ist sehr groß, schon alleine die ganzen Göttersagen der Germanen. Man könnte ganze Seiten darüber füllen. Ich weis nur nicht in wieweit man hier gegen irgendwelche Rechte verstoßen würde. Obwohl ja nach 70 Jahren alle Rechte verallgemeinern, es sei denn, sie werden verlängert.
Ich glaube wir sind echt eine komplizierte Gesellschaft.
Ja, liebe esmee...du hast es richtig verstanden!
Die komplizierte Gesellschaft macht es nicht gerade einfacher...Vor lauter Gesetzen sieht man den Wald nicht mehr...furchtbar! ;-)
Toller Bericht, habe gar nicht gewusst das es das gibt.
Hat Spaß gemacht zu lesen.
saludos desde Medellin
Carlos
http://www.kolumbienforum.net
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