Auf die Fragen hin, warum der 15. Geburtstag der Mädchen, in Süd-Amerika groß gefeiert wird, habe ich mich entschlossen, es hier näher zu erläutern ;-):
Die Feier der fünfzehn Jahre einer Frau hat mehrere Ursprünge. Die Tradition kommt von den Pre-Kolumbianischen Kulturen: Azteken und Mayas, welche Pubertätsriten gefeiert haben, um den Eingang ins Erwachsenleben und die Annahme der Verantwortlichkeiten der Frauen anzuzeigen. In diesen Kulturen, verließen die fast 15-jährigen Frauen ihre Familie, um die Schule telpochcalli zu besuchen, in der sie die Geschichte und die Traditionen ihrer Kultur erlernten und sich auf die Ehe vorbereiteten. Anschliessend kehrten sie zur Gemeinschaft zurück, um ihren 15. Geburtstag zu feiern.
Mit der Eroberung der Spanier verloren die Azteken leider viel von ihrer Kultur. Die Spanier, die Katholiken waren, fügten in die Eingeborenen-Tradition die Messe ein. Im XIX Jahrhundert, führten der Kaiser von Mexiko, Maximiliano und seine Frau, Carlota, den Walzer und die Kleider ein.
Heutzutage ist die Feier des 15. Geburtstages ein großer religiöser und sozialer Event, welcher den Übergang eines jungen Mädchens in die Adoleszenz kennzeichnet. Am großen Tag glänzt die quinceañera (15.-jährige) in einem sehr eleganten Kleid, meistens weiß oder pastellfarben, setzt eine Krone auf und zieht zum ersten Mal Stöckelschuhe an, welche der Vater ihr schenkt. Sie trägt auch eine viel "ernstere" Frisur.
Die Feier der fünfzehn Jahre einer Frau hat mehrere Ursprünge. Die Tradition kommt von den Pre-Kolumbianischen Kulturen: Azteken und Mayas, welche Pubertätsriten gefeiert haben, um den Eingang ins Erwachsenleben und die Annahme der Verantwortlichkeiten der Frauen anzuzeigen. In diesen Kulturen, verließen die fast 15-jährigen Frauen ihre Familie, um die Schule telpochcalli zu besuchen, in der sie die Geschichte und die Traditionen ihrer Kultur erlernten und sich auf die Ehe vorbereiteten. Anschliessend kehrten sie zur Gemeinschaft zurück, um ihren 15. Geburtstag zu feiern.
Mit der Eroberung der Spanier verloren die Azteken leider viel von ihrer Kultur. Die Spanier, die Katholiken waren, fügten in die Eingeborenen-Tradition die Messe ein. Im XIX Jahrhundert, führten der Kaiser von Mexiko, Maximiliano und seine Frau, Carlota, den Walzer und die Kleider ein.
Heutzutage ist die Feier des 15. Geburtstages ein großer religiöser und sozialer Event, welcher den Übergang eines jungen Mädchens in die Adoleszenz kennzeichnet. Am großen Tag glänzt die quinceañera (15.-jährige) in einem sehr eleganten Kleid, meistens weiß oder pastellfarben, setzt eine Krone auf und zieht zum ersten Mal Stöckelschuhe an, welche der Vater ihr schenkt. Sie trägt auch eine viel "ernstere" Frisur.
Die Feier fängt in der Kirche an. Das Geburtstagskind dankt Gott für den Segen ihrer Kindheit und bittet um Wegweiser für die Zukunft. Nach der Messe, wird die Feier mit einem Walzer eingeleitet. Nachdem sie mit dem Vater getanzt hat, tanzt sie mit den anderen Jungs auf der Feier, welche ihr jeweils eine rote Rose schenken.Wenn ein Mädchen 15 Jahre alt wird, geben die Eltern ihr neue Privilegien und Verantwortlichkeiten, sowohl im persönlichen wie auch im sozialen Bereich.

Die Festivitäten der fünfzehn Jahre sind im Allgemeinen sehr kostspielig und häufig können Familien sich diese nicht leisten. Mehrere von ihnen, nehmen einen Kredit auf oder leihen sich das Geld um die Tradition zu erfüllen und den Übergang vom Mädchen zur Frau anzuzeigen. Dennoch geht die Tradition des fünfzehnjährigen Geburtstages weit über die Feier, des Kleides, der Krone, des Walzers und der Geschenke.

14 Kommentare:
Eine sehr schöne Erklärung über die 15-jährigen Damen in Kolumbien. Allerdings muss ich gestehen, noch viel schöner finde ich die Fotos...:-)
Sei lieb gegrüßt und genieße ein amouröses Wochenende!
Kvelli
Lieber Kvelli...schön, dass sie dir gefallen ;-)
Ich habe diese Tradition gebrochen, durfte mich zwischen einer Feier oder einer Reise entscheiden...Habe mich für die Reise entschieden ;-)
Ein amouröses Wochenende hätte ich gerne.... Habe ich schon sehr lange nicht gehabt... vielleicht irgendwann mal, wenn die Liebe sich mal entscheidet auch mich mal zu besuchen :-)))!!!
Das ist eine sehr schön erzählte Tradition. Das dieser Aufwand kostspielig ist, kann man schon an den Kleidern sehen; es werden ja auch entsprechende Zahlen an Gästen bewirtet werden müssen. Danke Dir für die Ausführungen; eine schöne Geschichte. Schade nur, dass man nicht alles mit in die Moderne nehmen kann.
Liebe esmee...genau was würdest du gerne in die Moderne mitnehmen?
Ich hätte mich auch lieber für eine Reise entschieden, denn feiern kann man ja eigentlich immer mal...
Sei lieb gegrüßt
Kvelli
Eigentlich die Vermittlung der Kultur der eigenen Gesellschaft. Heute hat man oft den Eindruck, dass viele jungen Leute in einer anderen Welt als der realen Leben. Das Prinzip Hängematte ist wie eine zweite Haut bei vielen; selbstverständlich nicht bei allen. So wie Du es schreibst >>Wenn ein Mädchen 15 Jahre alt wird, geben die Eltern ihr neue Privilegien und Verantwortlichkeiten, sowohl im persönlichen wie auch im sozialen Bereich.<< Ich denke das sind die Dinge oder Bereiche, welche heute nicht mehr geschehen, sie werden eben 15 und das war's, es tritt damit kein Bewußtseinswandel ein.
Hi Du,
habe Dich über die Seifenfee gefunden und mich mal umgesehen bei Dir - gab leider kein Gästebuch, aber Du schreibst gut und sehr informativ.
So viele Bilder und über die Geschichte und Kulturen - es gefällt.
Werde mich erdeisten, mal regelmäßiger hier zu lesen.
Gruß,
Maccabros
www.myblog.de/maccabros
@esmee...
Vielen lieben Dank für deine Ausführung und da muss ich dir wohl Recht geben.
Andererseits haben das die Generationen vor uns, auch bestimmt über uns gedacht ;-). Meine Eltern konnten einige Dinge an mir während der Jugendzeit auch nicht verstehen.
Wie auch immer, sollten wir versuchen Werte an unsere Kinder weiterzugeben...und ich denke davon wird auch einiges hängen bleiben...auch wenn längst nicht alles...wir sind ja "alt" und haben keine Ahnung *g*
Hola Maccabros und bienvenida ;-)
Schön, dass du dich hierhin verirrt hast und das es dir gefällt. Auf meiner kleinen Reise durch meine Heimat, versuche ich ihr ein Stückchen näher zu kommen und diese auch euch näherzubringen, denn meistens liest man nur "schlechte Dinge" über Kolumbien. Die andere Seite der Medaille muss auch mal gezeigt werden ;-)
Darfst mich jederzeit besuchen!
LG und schönen Abend noch!
@kvelli... Alerdings...da hast du Recht und damals habe ich schon gedacht: Die Feier ist schön und gut...aber eine Woche auf der Insel San Andrés viel besser...Die Erinnerungen daran sind noch sehr wach, obwohl schon einige Zeit an Land gegangen ist ;-)
Stimmt, wir sind alt; wobei ich dann wohl schon zu den uralten gezählt werden muss ;))), könnte ja schon Deine Mutter sein. *grins* So haben alle Generationen ihre Vermittlungsprobleme.
Dir eine schöne ?Frühlingswoche?
LG esmee
Hallo Gaviota,
das mit der Feier der 15 jährigen Mädchen hatte ich auch schon mal gehört bzw. gelesen. Wird das eigentlich in mehreren Südamerikanischen Ländern gefeiert? also nicht nur in Kolumbien.
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Feier ganz schön ins Geld gehen kann. Aber sie sehen auch wunderschön aus, diese jungen Ladies.
LG KH.
@esmee...so ist es...und nicht anders *g*
LG und geniesse die Sonne ;-)
Hallo Karl-Heinz und bienvenido ;-)
Ja...es wird tatsächlich in mehreren südamerikanischen Ländern gefeiert. Die Feierlichkeiten variieren von Land zu Land, was die Traditionen betrifft, aber sie ähneln sich im Großen und ganzen!
Wirklich kostspielig...aber dafür auch unvergesslich ;-)
LG
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