Wenn man den Blick aus irgendeinem Standpunkt der Stadt Bogotá hebt, ist es unmöglich jenen Hügel zu übersehen, welcher auf 3.152 Metern Höhe die Stadt überwacht.
Monserrate ist das Symbol der kolumbianischen Hauptstadt, nicht nur als natürliches Bildnis, sondern durch seinen religiösen Charakter, dessen Heiligtum, Millionen Pilger und Reisende seit seiner Gründung 1640, besucht haben.
Don Juan De Borja, Präsident des Neuen Königreichs, war derjenige, der den Bau einer Kapelle im Andenken an die "Virgen Morena de Monseratt", dessen Original sich in Barcelona (Spanien) befindet, genehmigt hat.
Don Pedro Solís, Künstler dieses Werks, wollte es nicht bei einer Kapelle belassen. Er wusste nur zu gut, dass der Ort für ein Kloster ideal war, welches endlich 1657 beendet wurde. Jahre später sollte das Kloster seinen berühmtesten Gast beherbergen: "El señor caído" (Eine Station aus dem Kreuzweg Jesu), Werk des Lehrers Pedro von Lugo und Albarracín; welcher nicht nur ein schönes Bild mit beeindruckendem künstlerischen Wert schuf, sondern auch den religiösen Glauben der Stadt stärkte.
Seit jener Zeit erklimmen täglich tausende Gläubiger die Stufen mit Andacht und Buße hinauf, während andere tausende von Touristen, Sportlern oder Neugierige zu Fuß, mit der Bergbahn oder der Seilbahn hinaufgelangen und wieder die Harmonie finden, die zwischen dieser Gottesschöpfung und den Werken des Menschen existiert.
Die Aussicht auf Bogotá, die Pilger, die Gärten und Brunnen, die Gastronomie...die Nebelfelder, die Abenddämmerungen, die sterndurchfluteten Nächte und der majestätische Mond machen aus Monserrate ein einzigartiges Erlebnis.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Cerro de Monserrate!
Dienstag, 13. Januar 2009
Vernünftig?
(Paul Karl Feyerabend (1924-1994), österreichischer Philosoph)
In diesem Sinne: Seid nicht immer nur vernünftig ;-))) ... Unvernunft kann AUCH Spass machen.
Auch ein Hummer kann Freude bringen ...solange er nicht 140 Jahre alt ist, das kann ja nicht schmecken.
Samstag, 10. Januar 2009
Salzkathedrale!
In der Savanne von Bogotá, nicht sehr weit von der Hauptstadt entfernt, befindet sich die Stadt Zipaquirá, einer der wichtigsten Zentren für Salzgewinnung. DIE SALZKATHEDRALE (catedral de sal) von Zipaquirá tritt als eine der architektonischen Wunder von Kolumbien und der Welt hervor.
Gebaut wurde sie 1950, auf den Salzbergwerken, welche die Eingeborenen (indígenas) vor der Ankunft der Spanier nutzten. Die Idee eine Kapelle oder einen religiösen Raum zu bauen entstand, nachdem die Religiosität der Bergmänner beobachtet wurde, welche sich seinen Heiligen anvertrauten, bevor sie die Nutzungsarbeiten des Bergwerks begannen. 
Die erste Salzkathedrale befand sich im zweiten unterirdischen Niveau des Bergwerks und dessen Entwurf basierte auf das Leben und Werk Jesu.
1990 musste die Salzkathedrale wegen Schwächen in ihrer Struktur und Sicherheitsmängel geschlossen werden. 

Der Bau der neuen Salzkathedrale wurde 1991, in Anlehnung auf den Kreuzweg Jesu Christi, begonnen. Sie wurde komplett in Salz ausgearbeitet.
In einem der Schiffe befindet sich eine Marmorreplik der originalen Bildhauerkunst von Miguel Ángel (Michelangelo) "Die Schöpfung des Menschen". Sie steht auf vier riesigen Säulen, welche die vier Evangelisten darstellen. 
Die Salzkathedrale ist der wichtigste Ort des so genannten Salzparks, in dem die Besucher über Geologie und Naturressourcen viel lernen und die Werke in Ehre an die Bergmännern bewundern können, welche die Schöpfung dieser majestätischen Salz-Kathedrale ermöglicht haben. Sie steht für das erste Wunder von Kolumbien.
Die Salzkathedrale ist mit einer Reihe von Symbolen geschaffen, die aus ihr einen heiligeren Ort machen als die religiösen traditionellen Bauten.
Im Salzpark findet man außer dem museo de salmuera, ökologische Pfade, Läden und Cafés, um die typischen Gerichte der Region zu probieren.
Ich bin noch dazu gekommen, die alte Kathedrale zu besuchen und erinnere mich immer noch an den Geruch...angenehm salzig ;-)
Mittwoch, 7. Januar 2009
Ein Paket!!




Zu diesen besonderen Leckereien erzähle ich die Tage ;-)
Samstag, 3. Januar 2009
BÖSES KRAUT?!

Warum es in vielen Ländern als böses Kraut angesehen wird ist mir unbekannt. Hierzulande wird es sogar als Unkraut angesehen und viele wissen gar nicht wie geschmackvoll dieses Kraut doch wirklich ist!
In seiner eigentlichen Heimat Kolumbien, ist es das charakteristische Gewürz der Hühnersuppe: Ajiaco. OHNE Guasca, wäre es niemals ein Ajiaco Colombiano!
Umso mehr hat es mich gefreut, ein Online-Shop zu finden, welcher dieses Gewürz verkauft, so dass ich bald einen Ajiaco zubereiten werde ;-)
Falls Jemand Lust hat es nachzukochen, hier das Rezept:
Dabei handelt es sich um eine Hühnersuppe, die drei verschiedene Kartoffelsorten enthält, eine davon ursprünglich aus Kolumbien.
Zutaten für 8 Personen:
6 Teile Hühnerbrust oder -beine
3 Lauchzwiebeln
1 runde Zwiebel
1 Karotte
2 Lorbeerblätter
1 Bund Koriander
Salz und Pfeffer
1 Hauch Kreuzkümmel
12 Tassen Wasser
2 Bund Guasca-Blätter
2 Pfund papa pastusa (festkochende Kartoffelsorte), geschält und in Würfel geschnitten
1 ¼ Pfund papa sabanera (mehlige Kartoffelsorte), ebenfalls geschält und in Würfel geschnitten
1 Pfund papa criolla (kleine gelbe Kartoffelsorte), halbiert
4 Maiskolben, in Stücken
1 Tasse Kapern
1 Tasse süße Sahne
4 mittelgroße Avocados
Für die Suppe 12 Tassen Wasser zusammen mit den Kräutern, Zwiebeln und der Möhre mit Salz und Pfeffer aufsetzen und erhitzen. (Runde Zwiebel und Möhre nicht zerkleinern) Wenn das Wasser anfängt zu kochen, Hühnerteile und Mais hinzugeben und 15 Minuten kochen lassen. Ebenfalls ein Bund Guasca-Blätter. Das Fett wird abgeschöpft. Festkochende Kartoffeln zugeben, weitere 15 Minuten kochen, danach die mehligen Kartoffeln, noch mal 15 Minuten kochen, zuletzt die kleinen gelben Kartoffeln dazufügen. Die Hühnerteile herausnehmen und den Rest bei mittlerer Hitze 20 Minuten weiter kochen lassen. Die Suppe mit einem Kochlöffel aus Holz vorsichtig umrühren. Das darf nur die (traditionell weibliche) Person machen, die von Anfang an die Zutaten in den Topf gegeben und umgerührt hat, sonst kann alles schief gehen! Den zweiten Bund Guasca-Blätter dazugeben und bei niedriger Hitze weitere zehn Minuten köcheln (ohne Topfdeckel). Die Suppe muss zähflüssig sein. Den Hauch Kreuzkümmel zugeben. Danach die Guasca-Kräuter entfernen.
Zum Servieren: Die Hühnerteile vorher zerkleinern. Die Suppe in Tonschalen oder tiefe Teller geben. Jeder serviert sich Huhn, Kapern, Maisstücke, Sahne und Avocado, geviertelt oder halbiert, nach Gusto. Einige lieben die Avocado in der Suppe, andere separat.

Buen provecho ;-)
Freitag, 2. Januar 2009
Feliz año nuevo!


Donnerstag, 25. Dezember 2008
Das Fest!
Heiligabend:
Wir waren 14 Personen bei mir zu Hause. Ich habe für alle gekocht, wir haben uns alte Videos von uns angeschaut und viel gelacht. Um Mitternacht sind alle raus und haben mit Wunderkerzen gefeiert...so lange bin ich heimlich in den Keller um die Geschenke hochzubringen.... (mein Jüngster glaubt ja noch ;-))Es wurde ausgepackt. Jedes Kind hat zwischen 1 und 2 Geschenke bekommen..Sie haben sich RIEEESIG gefreut.
Ausserdem haben wir Erwachsenen ausgemacht: jeder kauft etwas für höchstens 20€, packt es in Zeitungspapier, so dass man nicht weiß, was von wem ist. Dann haben die Kinder einfach wild verteilt. Es wurde ausgepackt und dann wurde es spannend: 5 Minuten lang würfeln. Hat man eine 6 gewürfelt, konnte man das Geschenk umtauschen (wenn man mochte) Nach 5 Minuten war Schluss und jeder behielt was er vor sich liegen hatte.
Also Spass pur!
Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Fest ;-) und wünsche allen:

O.T: DAN! Seit Tagen versuche ich mal bei dir zu kommentieren: OHNE Erfolg!
Mittwoch, 24. Dezember 2008
WÜNSCHE
Dienstag, 30. September 2008
Miss Universo 1958
Vor genau 50 Jahren wurde eine entfernte Verwandte meiner Familie zur Miss Universo gekrönt! Luz Marina Zuluaga aus Manizales! Die einzige Kolumbianerin die je Miss Universo wurde! Hier ein kleines Video zu diesem Jahrestag ;-) ... Man sieht wie sich Schönheitsideale im Laufe der Zeit doch geändert haben.
Donnerstag, 25. September 2008
Anders?
Also irgendwie habe ich mir das alles doch ein wenig anders vorgestellt. Jetzt sind bald schon Herbstferien und ich hatte seit dem Schulanfang gar keine Zeit für´s Internet.
Diese Seite hier verhungert quasi. Trotzdem hat es sehr viel Positives mit sich gebracht, da die Zeit gut investiert wurde. Die Kinder blühen noch mehr auf, sowohl schulisch als auch menschlich. Das zeigt mir, dass mein Einsatz sich lohnt ;-))) ich bekomme viel zurück und freue mich über jeden Tag!
Ausser meiner Familie und meiner Arbeit, habe ich mir zur Aufgabe gemacht jemandem zu helfen, der es bitter nötig hat. Ich nehme diesem Menschen ein paar Dinge ab, so dass er Zeit für sich hat... um sich zu sammeln. Das geht schon seit ein paar Wochen so...
Alles kommt anders als man denkt... aber es ist gut so wie es ist!
In diesem Sinne habe ich meine Prioritäten gesetzt!
Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende!
